W3C España

Navigation

Nachrichten

Die letzten Monate:

Alle Jahre:

Nachrichten » Neue internationale W3C-Arbeitsgruppe Model-Based User Interfaces (MBUI) unter Leitung des DFKI

Neue internationale W3C-Arbeitsgruppe Model-Based User Interfaces (MBUI) unter Leitung des DFKI

Veröffentlicht am 07 Februar 2012

Seien Sie von Anfang an dabei: bestimmen Sie mit dem DFKI die zukünftigen Modellierungsstandards bei der Entwicklung von webbasierten Benutzungsschnittstellen!

Die stetig wachsende Zahl verschiedenster mobiler Geräte stellt eine Herausforderung für die Entwickler von webbasierten Benutzungsschnittstellen und Web-Anwendungen dar. Es muss nicht nur eine Anwendung für eine Plattform, sondern eine Anwendung mit einer Vielzahl von Benutzungsschnittstellen (mit verschiedenen Bildschirmgrößen, Grafikbibliotheken, Ressourcen, etc.) für verschiedene Geräte entwickelt werden. Erstens ist es so äußerst schwierig, definierte Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig, über mehrere Plattformen hinweg, konsistent in Bezug auf Funktionalität bzw. Präsentation zu sein. Zweitens impliziert die Entwicklung von Anwendungen für verschiedene Plattformen auch, dass Entwickler eine Vielzahl von Programmiersprachen und Methoden beherrschen müssen. Zusätzlich stehen die Firmen und somit deren Entwickler aufgrund der kurzen Entwicklungszyklen unter massivem Kosten- und Zeitdruck.

Die Forschung im Bereich der modellbasierten Entwicklung von Benutzungsschnittstellen adressiert diese Herausforderungen um Zeit und somit Kosten durch die Einführung einer mehrschichtigen modellbasierten Architektur für multiplattform Anwendungen zu sparen.

Wenn Sie noch teilnehmen möchten, dann melden Sie sich bei Gerrit.Meixner@dfki.de an!

Das Kick-off des ersten „face-to-face-Meetings” internationaler Experten, findet am 09.-10. Februar 2012 im DFKI in Kaiserslautern (http://www.w3.org/wiki/MBUI_WG_Face_to_Face,_KaisersLautern_2012) statt. Die teilnehmenden internationalen Wissenschaftler aus Industrie und Forschung sind gemeinsam mit dem DFKI bestrebt Standards im Bereich der modellbasierten Entwicklung von webbasierten Benutzungsschnittstellen zu entwickeln. Das DFKI leitet die neu gegründete internationale Arbeitsgruppe Model-Based User Interfaces (MBUI) des World Wide Web Consortium (W3C). Das W3C ist das internationale Gremium zur Standardisierung von Techniken und Sprachen – wie z.B. HTML- für das Internet.

Die Mission der Arbeitsgruppe MBUI (http://www.w3.org/2011/mbui/) unter Leitung von Dr. Gerrit Meixner ist es, einheitliche und gültige Standards als Basis für die Zusammenarbeit zwischen Entwicklungswerkzeugen für kontextsensitive webbasierte Benutzungsschnittstellen zu erreichen (http://www.w3.org/2011/01/mbui-wg-charter).

Das DFKI bringt dabei zwei Modellierungssprachen, die im Rahmen der Forschung am DFKI entstanden sind, mit in den Standardisierungsprozess ein.

Weitere Informationen zu den Zielen finden Sie im Abschlussbericht der vorausgegangenen MBUI Incubator Gruppe:

Weitere Informationen zum Event: http://www.w3.org/wiki/MBUI_WG_Face_to_Face,_KaisersLautern_2012

Über das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) mit Sitz in Kaiserslautern, Saarbrücken und Bremen sowie einem Projektbüro in Berlin hat sich seit der Gründung 1988 zum weltweit größten Forschungszentrum auf diesem Gebiet entwickelt. Das Finanzierungsvolumen lag 2010 bei ca. 36 Millionen Euro. DFKI-Projekte adressieren das gesamte Spektrum von der anwendungsorientierten Grundlagenforschung bis zur markt- und kundenorientierten Entwicklung von Produktfunktionen. Aktuell forschen mehr als 400 Mitarbeiter aus 60 Nationen an innovativen Software-Lösungen mit den inhaltlichen Schwerpunkten Wissensmanagement, Cyber-Physical Systems, Robotics Innovation Center, Innovative Retail Laboratory, Institut für Wirtschaftsinformatik, Eingebettete Intelligenz, Agenten und Simulierte Realität, Erweiterte Realität, Sprachtechnologie, Intelligente Benutzerschnittstellen, Innovative Fabriksysteme. Der Erfolg: über 50 Professoren und Professorinnen aus den eigenen Reihen und 57 Spin-Off-Unternehmen mit mehr als 1.300 hochqualifizierten Arbeitsplätzen.

Über das World Wide Web Konsortium [W3C]

Das World Wide Web Konsortium (W3C) ist ein internationales Konsortium, in dem  Mitgliederorganisationen, ein Vollzeit-Mitarbeiterstab und die Öffentlichkeit zusammenarbeiten, um Web-Standards zu entwickeln. W3C verfolgt seine Aufgabe  hauptsächlich über die Erstellung von Web-Standards und Richtlinien, die gedacht sind, das Langzeitwachstum des Webs sicherzustellen. Über 400 Organisationen sind Mitglieder des Konsortiums. W3C wird gemeinschaftlich vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (MIT CSAIL) in den USA, dem Europäischen Forschungskonsortium für Informatik und Mathematik (ERCIM) mit Hauptsitz in Frankreich und der Keio Universität in Japan geführt und besitzt weltweit zusätzliche Niederlassungen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.w3.org/.

Medien Kontakt

Für das DFKI
Christian Heyer <christian.heyer@dfki.de>, +49 631 20575 1710
Für das deutsch-österreichische W3C-Büro
Clemens Weins, <clemens.weins@dfki.de>, +49 30 23895 1803

Follow us!