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W3C veröffentlicht Bericht zu „Web and Virtual Reality – Neue Standards für 2017 geplant

Veröffentlicht am 22 November 2016

https://www.w3.org/ — 17 November 2016 — Nach einem zweitägigen Workshop in San Jose (19./20.10.2016) hat das World Wide Web Consortium (W3C) einen Bericht zum Thema „Web and Virtual Reality (VR)“ veröffentlicht.

„Über 70 Organisationen, die aktiv an Virtual-Reality-Lösungen arbeiten, haben in dem Workshop gezeigt, wie sich die Open-Web-Platform als Entwicklungsumgebung für VR einsetzen lässt.“, sagte Dominique Hazaël-Massieux (W3C).

Laut Hazaël-Massieux haben die zusammengefundenen Industrieexperten – darunter Repräsentanten der W3C-Mitglieder Apple, BBC, Dolby, Facebook/Oculus, Google, Intel, Microsoft, Mozilla, Qualcomm und Samsung – Bedarfe identifiziert, die durch eine globale Standardisierung adressiert und mit Leben gefüllt werden sollen. Der entstehende Standard soll das Web attraktiver für VR-Applikationen machen und Raum für innovative VR-Services schaffen.

„Mit der Weiterentwicklung des VR-Ökosystems steigt auch der Bedarf an nativer Unterstützung von Webstandards wie HTML5. Es müssen gemeinsam Wege geschaffen werden, wie mit 3D-Content auf verschiedenen Endgeräten interagiert wird und wie man diesen definiert und umsetzt.“, sagte Phillip Hoschka (W3C). „Mit unseren Webstandards schaffen wir Interoperabilität zwischen Endgeräten und wirken damit der Fragmentierung und unnötiger Mehrfachentwicklung entgegen, was wiederum die Entwicklungskosten senkt.“

Als Ergebnis des Workshops haben die teilnehmenden Organisationen eine Liste wichtiger Features identifiziert, auf die die kommende Standardisierungsarbeit Einfluss nehmen soll:

  • Integration von Web-Content in VR-Experiences
  • Besserer Support für 360° Video/Audio und Optimierung der Übertragung
  • Existierende Webdokumente sollen in erlebbare und unterhaltsame VR-Räume umgewandelt werden können
  • Integration von VR-3D-Elementen in die Struktur der Open-Web-Platform.

Das W3C plant, die ersten Schritte auf dem Weg zu einem neuen VR-Standard bereits im ersten Quartal 2017 zu gehen, um Virtual-Reality-Technologien nahtlos in die Open Web Platform zu integrieren. Sobald die konkreten Ziele der Standardisierung festgelegt wurden, beginnen die Mitglieder der neuen Arbeitsgruppe mit der Entwicklung.

„Es gibt viel zu tun, aber wir sind sehr begeistert über den Enthusiasmus und das große Interesse der VR-Industrie für die neue Standardisierungsarbeit des W3C“. sagte Hazaël-Massieux. „Wir sind auf das weitere Feedback zu dieser Arbeit gespannt und laden die Community ein, sich aktiv daran zu beteiligen“

Über das World Wide Web Consortium

Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein internationales Konsortium, in dem Mitgliedsorganisationen, ein fest angestelltes Team, und die Öffentlichkeit gemeinsam an der Entwicklung von Webstandards arbeiten, wodurch ein langfristiges Wachstum des Web gesichert werden soll. Mehr als 400 Organisationen sind  Mitglieder im W3C.

W3C wird gemeinsam vom  MIT Computer Science and Artificial Intelligence Labarotory (MIT CSAIL) in den USA, dem European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM), beheimatet in Frankreich, der Keio Universität in Japan und der Beihang Universität in China betrieben. Das W3C betreibt Büros in Australien, den Benelux Staaten, Brasilien, Finnland, Frankreich, Deutschland und Österreich, Griechenland, Ungarn, Indien, Italien, Korea, Marokko, Russland, Südafrika, Spanien, Schweden, Großbritannien und Nordirland. Weitere Informationen unter https://www.w3.org

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