W3C España

Nachrichten

Veröffentlicht am 25 Januar 2017

neu2Arial_V2_UK_pfade logo_de_au_aktuell

 

 

 

Künstliche Intelligenz und das World Wide Web:
Technologien für Milliarden von Nutzern und Billionen vernetzter Geräte

Telefónica BASECAMP, Mittelstraße 51-53, 10117 Berlin

Dienstag, 21. Februar 2017 – 18:00-20:00

Basecamp_Logo_4C

Sprecher:

  • Prof. Wolfgang Wahlster, CEO, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)
  • Dr. Jeff Jaffe, CEO, World Wide Web Consortium (W3C), MIT, USA
  • Virginie Galindo, Gemalto, Frankreich – W3C Advisory Board
  • Chris Wilson, Google, USA – W3C Advisory Board
  • Charles McCathie Nevile, Yandex, Russland/Spanien – W3C Advisory Board
  • Christoph Steck, Director Public Policy und Internet., Telefónica Deutschland oder TEF S.A.

Programm:

  • 18:00 Christoph Steck, Telefónica Deutschland: Willkommen und Einführung
  • 18:05 Prof. Wolfgang Wahlster: Künstliche Intelligenz und das World Wide Web
  • 18:25 Dr. Jeff Jaffe: Ein Überblick über das W3C und aktuelle Standardisierungsthemen
  • 18:40 Paneldiskussion mit dem W3C Advisory Board: Die Zukunft des World Wide Web Web
  • 19:15 Offene Diskussion
  • 20:00 Ende der Veranstaltung

RSVP:

Bitte registrieren Sie sich für die Veranstaltung

Das World Wide Web ist eine der revolutionärsten technischen Errungenschaften der letzten 50 Jahre. Anfänglich war das Web statisch und auf Dokumente in schlichtem Schwarz auf Grau beschränkt. Heutzutage verbinden interaktive Webapplikationen und soziale Netzwerke rund um den Planeten Milliarden von Menschen, zehntausende Unternehmen basieren ihre Geschäftsmodelle auf Webtechnologien. Das Web ist nicht länger auf Desktop- und Laptop-Computer beschränkt, es ist allgegenwärtig und benutzbar auf mobilen Geräten, in Autos und Flugzeugen, selbst einige Haushaltsgeräte bieten Web-Schnittstellen an. Im World Wide Web geht es nicht länger ausschließlich darum, einfache Textdokumente zu kodieren oder eine Webseite hübsch zu gestalten. Mit dem zunehmenden Erfolg des Internet of Things wird deutlich, dass auch im World Wide Web neue Anforderungen zur Adressierung und für den Zugriff auf verbundene Geräte existieren. Ecommerce-Anbieter benötigen standardisierte Technologien, um einfache und zugleich sichere Online-Zahlungen zu ermöglichen. Mehr und mehr Ebooks werden mit Hilfe von Webtechnologien publiziert und immer mehr Autos bieten einen Zugriff auf bestimmte Funktionen und Sensordaten durch APIs an. Die Linked Open Data Cloud stellt einen wichtigen Baustein des Semantic Web dar. Während das Web in neue Industrien, neue Branchen und neue Geräte vordringt, werden zugleich neue Herausforderungen deutlich, insbesondere die wachsende soziale, politische und wirtschaftliche Relevanz von Online-Medien und Online-Content. Gleichzeitig werden nahezu täglich neue Durchbrüche in der Forschung zur Künstlichen Intelligenz berichtet, die für erdrutschartige Umwälzungen in ganzen Industrien sorgen, vom vernetzten Auto zur Robotik zu intelligenten Fertigungsverfahren. KI-Methoden wirken sich ebenfalls aus auf die Art und Weise, wie wir arbeiten, wie wir uns online informieren, wie wir Nachrichten produzieren, distribuieren und konsumieren, wie wir online interagieren und wie wir kommunizieren.

Der Erfinder des World Wide Web, Sir Tim Berners-Lee, hat 1995 das World Wide Web Consortium (W3C) ins Leben gerufen, um die technologischen Grundbausteine des Web zu standardisieren, z.B. HTML, CSS, XML und viele weitere. Das W3C ist heute eine internationale Gemeinschaft von vielen Tausend Experten, die gemeinsam offene Standards erarbeiten, um langfristig Erfolg und Wachstum des Web zu gewährleisten. Mehr als 400 Unternehmen, Forschungszentren und NGOs sind im W3C engagiert und werden vom W3C-Team bei der Standardisierung unterstützt. Das W3C ist beheimatet am MIT in den USA, bei ERCIM in Europa, an der Beihang Universität in China und an der Keio Universität in Japan. Es betreibt ca. 20 dezentrale Büros in wichtigen Regionen. Das Deutsch/Österreichische Büro ist am DFKI in Berlin ansässig.

In dieser Veranstaltung werden wir einen Blick werfen auf das World Wide Web der Zukunft, wobei ein spezieller Fokus auf dem Einfluss aktueller KI-Technologien auf das Web liegen soll – und umgekehrt. Nach einem Überblick über aktuelle Entwicklungen und Trends, präsentiert von Prof. Wolfgang Wahlster, CEO des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Schöpfer des Begriffs “Industrie 4.0”, wird der CEO des W3C, Dr. Jeff Jaffe die Themen und Industrien vorstellen, die aktuell im W3C eine wichtige Rolle bei der Entwicklung neuer Webstandards spielen. Im Anschluss wird Jeff Jaffe mit Mitgliedern des W3C Advisory Boards über ihr Engagement und die Aktivitäten ihrer jeweiligen Unternehmen im W3C diskutieren: Warum sind die jeweiligen Unternehmen Mitglied im W3C? Was sind die Vorteile und Herausforderungen? Wer bestimmt und steuert die Zukunft des World Wide Web und wie kann sichergestellt werden, dass diese Entwicklung in fairen und geregelten Bahnen verläuft? Mit Jeff Jaffe werden diskutieren: Virginie Galindo (Gemalto, Frankreich), Chris Wilson (Google, USA), Charles McCathie Nevile (Yandex, Spanien/Russland) und Christoph Steck (angefragt, Telefónica, S.A.).

Die Veranstaltung wird gemeinsam organisiert von Telefónica, DFKI GmbH und W3C Büro Deutschland/Österreich. Sie wird in englischer Sprache stattfinden.

Kontakt:

Dr. Georg Rehm Leiter des W3C Büros Deutschland/Österreich DFKI GmbH georg.rehm@w3.orggeorg.rehm@dfki.de

Marina Grigorian Senior Public Relations Manager Telefónica Deutschland marina.grigorian@telefonica.com

Follow us!