Berlin
27. September 2006

Berlin,
27.09.2006 -- Der
diesjährige W3C-Tag, der wie schon in den vergangenen Jahren im Rahmen
der Berliner XML-Tage stattfand, bot in diesem Jahr einen Einblick in
die laufende Entwicklung im
Bereich Web-Services bei W3C. Schwerpunkt der Veranstaltung, die in
Kooperation mit der Freien
Universität Berlin und der Humboldt-Universität durchgeführt wurde,
waren insbesondere jene Aspekte
von Web Services, die diese Technik dem täglichen Einsatz im
Unternehmen näher bringen. Nach einer
Keynote von Ivan Hermann, Leiter der Semantic-Web Aktivität bei W3C,
stellte Klaus Birkenbihl
im Einführungsvortrag Standards für die Maschine-Maschine-Kommunikation
vor. Eric Prud'hommeuxs
Vortrag über den praktischen Einsatz von Semantic Web Services zeigte
die Annäherung dieser Technik
an den alltäglichen Gebrauch. Hierbei wurden auch neue Techniken wie
Semantic Annotations for WSDL
vorgestellt, die bei der Überbrückung der semantische Lücke zwischen
verschiedenen formalen Web
Services Beschreibungen helfen sollen. Claus von Riegen gab mit seinem
Vortrag über Enterprise
Web Services einen Überblick über den aktuellen Stand der praktischen
Einsatzmöglichkeiten von Web
Services im Unternehmen, zeigte aber auch noch fehlende Teile der
Standardisierung auf. Das
abschließende Expertenforum wagte einen Ausblick in die Zukunft von Web
Services, in der semantische
Technologien eine zunehmend wichtige Rolle spielen werden.
Trotz des kurzfristigen Ausfalls der Vorträge von Jacek Kopecki und
Ingo Melzer bot der W3C-Tag 2006
einem interessierten und fachkundigen Publikum einen Überblick über den
aktuellen Stand der Technik
im Bereich Web Services.

Das
Deutsch-Österreichische
W3C-Büro veranstaltet einmal im Jahr
einen öffentlichen Thementag, um über aktuelle
Entwicklungen zu
informieren, die Arbeit von W3C vorzustellen und eine Plattform
für den
Dialog zwischen Mitgliedern und interessierter
Fachöffentlichkeit zu
bieten. Neben Fachvorträgen über neueste Technik und
deren praktische
Umsetzung bietet dieses Treffen eine gute Gelegenheit zum
Erfahrungsaustausch. Geplante Themenschwerpunkte in diesem Jahr werden
die
Nutzung von Web Services zur Systemintegration in der Praxis und die
Web-Services-Standards des W3C sein. Seit 2004 veranstalten
wir den W3C-Tag im Rahmen der und in Kooperation mit den Berliner XML-Tagen,
die gemeinsam von der Humboldt-Universität
zu Berlin und der Freien
Universität Berlin ausgerichtet werden.
| Uhrzeit | Organisation | Name | Thema |
| 09:00 - 10:00 | XML-Tage
Plenarvortrag: Semantic
Web Q&A (engl.) Ivan Hermann, W3C Semantic Web Activity Lead |
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| 10:15 - 11:00 | Begrüßung und Jahresbericht Thomas Tikwinski, W3C.DE/AT |
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| 11:00 - 11:30 | Kaffeepause | ||
| 11:30 - 12.15 | Grußwort Prof. Dr. Rober Tolksdorf, FU Berlin Die Bedeutung von Standardisierung für die Computer-Computer-Kommunikation Klaus Birkenbihl, W3C Communications Team |
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| 12:15 - 13:00 | Semantic Web Serivces -
Demonstrator Eric Prud'hommeaux, W3C |
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| 13:00 - 14:00 | Mittagspause | ||
| 14:00 - 14:45 | Enterprise
Web Services: Gegenwart und Zukunft Claus von Riegen, SAP |
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| 14:45 - 15:30 | Web
Services und Service Oriented
Architectures Ingo Melzer, Daimler-Chrysler (leider entfallen) |
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| 15:30 - 16:00 | Kaffeepause | ||
| 16:00 - 16:45 | Outlook
on Web Services Jacek Kopecky, DERI (leider entfallen) |
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| 16:45 - 17:15 | Expertenrunde: Jenseits von SOA und Web 2.0 - die Zukunft von Web Services |
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Das W3C wurde gegründet, um alle Möglichkeiten des Webs zu erschließen. Dazu werden einheitliche Protokolle entwickelt, die den Fortschritt des Webs fördern und seine Interoperabilität sicherstellen. Das W3C ist ein internationales Industrie-Konsortium, das gemeinsam vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) in den USA, dem European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM) mit Sitz in Frankreich und der Keio Universität in Japan geführt wird. Das Konsortium bietet folgende Dienstleistungen: Informationen über das World Wide Web für Entwickler und Benutzer sowie verschiedene prototypische und Musteranwendungen, um den Einsatz der neuen Technik zu demonstrieren. Gegenwärtig sind über 400 Organisationen Mitglieder des Konsortiums. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.w3.org/.
Das Deutsch-Österreichische Büro des W3C (W3C.DE) im Fraunhofer-Institut für Medienkommunikation ist der Repräsentant des W3C für den deutschen Sprachraum. http://www.w3c.de/Thomas Tikwinski, Deutsch-Österreichisches W3C Büro
Email: Thomas.Tikwinski@w3c.de
Tel.: +49 2241 14 1974
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