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W3C-Tag 2007 - Rich Internet Applications

Berlin 26. September 2007

Standards für das Web 2.0

Sankt Augustin, 24.05.2007 - Unter dem Begriff Web 2.0 wurde sich in den vergangenen Jahren eine besondere Art von Web-Applikationen populär, die auf Seitennavigation weitgehend verzichtet, über Skriptsprachen dynamische UI-Elemente realisiert und damit dem Look-and-Feel von klassischen Desktop-Applikationen sehr nahe kommt. Gleichzeitig ist eine Vielzahl neuer Techniken und Frameworks für diese Art von Applikation entstanden; schon 2006 ergab eine Zählung mehr als 130 verschiedener Plattformprojekte. Alle diese Projekte nutzen Web-Standards des W3C; dennoch sind die meisten untereinander inkompatibel - mit den üblichen damit verbundenen Problemen: Die Möglichkeiten zur Kombination und Wiederverwertung von Applikationsteilen sind eingeschränkt, Vendor-Lock-Ins drohen, Themen wie Barrierefreiheit und Internationalisierung spielen meist eine untergeordnete Rolle. Mit seiner Rich Web Client Activity entwickelt das W3C Standards, die eine stabile Plattform für diese Applikationsform schaffen und sie in den Reigen der bestehenden Web-Standards einbetten. Gleichzeitig wird HTML mit der gerade entstehenden nächsten Version für genau diese Applikationen fit gemacht.. Der diesjährige W3C-Tag steht ganz im Zeichen von Rich Internet Applications und zeigt, welche Möglichkeiten W3C-Standards heute schon bieten und in Zukunft bieten werden.

Die Vortragsfolien...

... werden nach und nach im Programm verlinkt, sobald sie verfügbar werden.

Über den W3C-Tag

Das Deutsch-Österreichische W3C-Büro veranstaltet einmal im Jahr einen öffentlichen Thementag, um über aktuelle Entwicklungen zu informieren, die Arbeit von W3C vorzustellen und eine Plattform für den Dialog zwischen Mitgliedern, Wissenschaft, Presse und Öffentlichkeit zu bieten. Neben Fachvorträgen über neueste Technik und deren praktische Umsetzung bietet dieses Treffen eine gute Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Seit 2004 veranstalten wir den W3C-Tag im Rahmen der und in Kooperation mit den Berliner XML-Tagen, die gemeinsam von der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin ausgerichtet werden. Die Veranstaltung ist offen für Jedermann, die Teilnahme ist kostenlos. Wenn Sie sich für den W3C-Tag interessieren, melden Sie sich bitte über die Seiten der Berliner XML-Tage an.

Das Programm

Uhrzeit Organisation Name Thema
09:00 - 10:00 XML-Tage Plenarvortrag
10:15 - 11:00 Begrüßung und Jahresbericht
Thomas Tikwinski, W3C.DE/AT
11:00 - 11:30 Kaffeepause
11:30 - 12.15 Mobile Rich Internet Applications - Die W3C Mobile Web Initiative
Philipp Hoschka, W3C / ERCIM
12:15 - 13:00 Open Standards Rich Internet Applications
Steven Pemberton, W3C
13:00 - 14:00 Mittagspause
14:00 - 14:45 WAI-ARIA - Barrierefreiheit in Rich Internet Applications
Shadi Abou-Zhara, W3C
14:45 - 15:30 Pimp my Web-Standards
Tomas Caspers, webstandards.org

Die Referenten

Shadi Abou-ZharaShadi Abou-Zhara

Shadi Abou-Zahra kam im August 2003 als Spezialist für Barrierefreiheit zum W3C, um für den Bereich Europa in der Web Accessibility Initiative (WAI) zu arbeiten. Seine Aufgaben umfassen das Erstellen von Materialien für die WAI Education and Outreach Working Group, die Vertretung von W3C/WAIin Europa zur Koordination mit Behindertenorganisationen, Standardisierungsgremien, Gesetzgebern, Forschungseinrichtungen und anderen Beteiligten, sowie die Leitung der WAI Evaluation and Repair Tools Working Group, die Techniken zur Evaluierung und Verbesserung von Web-Inhalten in Hinsicht auf Barrierefreiheit entwickelt.

Tomas Caspers

Tomas Caspers 

Tomas Caspers hat eine Haßliebe zu Webbrowsern, die sich bis zu Netscape 0.9b zurückverfolgen lässt. Caspers gehörte 1998 zu den Gründern des Web Standards Project (www.webstandards.org), wo er sich aktuell in der Accessibility Task Force darum kümmert, dass moderne Webangebote auch für Menschen mit Behinderung zugänglich werden. Neben der Beratung für Unternehmen und Behörden verbringt Tomas Caspers viel Zeit mit der Pflege der Website »Einfach für Alle« der Aktion Mensch.


Steven PembertonSteven Pemberton

Steven Pemberton ist leitender Wissenschaftler am Forschungszentrum CWI in Amsterdam, dem niederländischen nationalen Forschungszentrum für Mathematik und Informatik. Er war von Anfang an an der Entwicklung des Web beteiligt, hat zwei Workshops auf der ersten Web-Konferenz 1994 organisiert und den ersten Style-Sheet-Workshop 1995 geleitet. Er ist Vorsitzender der XHTML- und Forms Arbeitsgruppen bei W3C und Co-Autor von HTML, CSS, XHTML und XForms. Bis vor kurzem war er außerdem Chefredakteur der ACM/interactions.

Anfahrt

Einen Lageplan und die genaue Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier.

Über W3C und das Deutsch-Österreichische Büro

Das W3C wurde gegründet, um alle Möglichkeiten des Webs zu erschließen. Dazu werden einheitliche Protokolle entwickelt, die den Fortschritt des Webs fördern und seine Interoperabilität sicherstellen. Das W3C ist ein internationales Industrie-Konsortium, das gemeinsam vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) in den USA, dem European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM) mit Sitz in Frankreich und der Keio Universität in Japan geführt wird. Das Konsortium bietet folgende Dienstleistungen: Informationen über das World Wide Web für Entwickler und Benutzer sowie verschiedene prototypische und Musteranwendungen, um den Einsatz der neuen Technik zu demonstrieren. Gegenwärtig sind über 400 Organisationen Mitglieder des Konsortiums. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.w3.org/.

Das Deutsch-Österreichische Büro des W3C (W3C.DE) im Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) ist der Repräsentant des W3C für den deutschen Sprachraum. http://www.w3c.de/

Pressekontakt

Thomas Tikwinski, Deutsch-Österreichisches W3C Büro
Email: Thomas.Tikwinski@w3c.de
Tel.: +49 2241 14 1974


Thomas Tikwinski, W3C.DE/AT
 $Date: 2007/11/08 10:43:55 $

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