W3C

Führende Unternehmen der Mobilindustrie einigen sich über bewährte Verfahren für mobile Web-Inhalte

W3C lädt zur Durchsicht der Richtlinien für verbessertes mobiles Browsen ein

Kontakt für Amerika und Australien --
Janet Daly, <janet@w3.org>, +1.617.253.5884
Kontakt für Europa, Afrika und den mittleren Osten --
Marie-Claire Forgue, <mcf@w3.org>, +33.492.38.75.94 oder +33.6.76.86.33.41
Kontakt für Asien --
Yasuyuki Hirakawa, <chibao@w3.org>, +81.466.49.1170
(auch in Französisch und Japanisch verfügbar; siehe auch Übersetzungen in andere Sprachen)

http://www.w3.org/ -- 31. Januar 2006 -- Schlüsselfiguren der Mobilindustrie haben eine vorläufige Übereinkunft über bewährte Verfahren für Mobile-Web-Inhalte erreicht, ein wichtiger Schritt im Vorhaben des W3C, Web-Zugriff von mobilen Geräten aus so einfach und bequem wie vom Desktop zu gestalten. Die Mobile Web Best Practices 1.0 bieten Richtlinien für die Gestaltung eines konsistenten und positiven Erscheinungsbilds über die rasch wachsende Zahl an Web-fähigen mobilen Endgeräten hinweg. Die Mobile Web Best Practices Working Group lädt zur Durchsicht dieses Last Call Working Draft in der breiten Community ein. Details über die Einsendung von Kommentaren bis zum 17. Februar 2006 finden sich im Working Draft.

W3C lädt alle Teilnehmer des in kürze anstehenden 3GSM World Congress (13.-16. Februar 2006 in Barcelona) ein, den W3C-Stand auf der 3GSM06 in Halle 2, Stand G78 zu besuchen und mehr über die neuesten Entwicklungen des W3C zum mobilen Web zu erfahren. 

Die Mobile-Web Designrichtlinien beinhalten Erfahrung und Vernunft

Die "Mobile Web Best Practices 1.0" kondensieren die Erfahrung von vielen Beteiligten am mobilen Web in einen praktischen Ratgeber für das Entwickeln von Inhalten, die gut auf mobilen Endgeräten funktionieren. Autoren und andere Produzenten von Inhalten werden die hierin enthaltene Erfahrung darüber zu schätzen wissen, wie man Inhalte erstellt, die das Browsen auf mobilen Geräten bequem machen, und wie man bekannte Hürden für diese Geräte (wie Popups und Scrolling) umgeht.

Breite Industrieunterstützung 

Die "Mobile Web Best Practices 1.0" sind von einer Arbeitsgruppe entwickelt worden, die Vertreter von 30 Organisationen umfasst: Afilias Limited, America Online, Inc. (AOL), ANEC European Association for the Co-ordination of Consumer Representation in Standardisation, Argo Interactive Ltd, AT&T, Electronics and Telecommunications Research Institute (ETRI), elmundo.es, ERICSSON, France Telecom, Fundación CTIC (Centro Tecnológico para el Desarrollo en Asturias de las Tecnologías de la Información y la Comunicación), Fundación ONCE, Go Daddy.com, Google, Inc., Indus Net Technologies, International Webmasters Association / HTML Writers Guild (IWA-HWG), Internet Content Rating Association, mTLD Top Level Domain Limited, Nokia, NTT DoCoMo, Openwave Systems Inc., Opera Software, Segala, Sevenval AG, T-Online International AG, The Boeing Company, TIM Italia SpA, University of Helsinki, Vodafone und Volantis Systems Ltd.

Dieses Aktivitäten sind Teil der W3C Mobile Web Initiative, die von 19 MWI Sponsoren getragen wird, darunter Schlüsselorganisationen der mobilen Produktionskette: Afilias, Argogroup, Bango.net, Drutt Corporation, ERICSSON, France Telecom, HP, Jataayu Software, mTLD, MobileAware, Nokia, NTT DoCoMo, Opera Software, TIM Italia, RuleSpace, Segala M Test, Sevenval, Vodafone, und Volantis.

Die Sponsoren der MWI genießen besondere Vorteile, einschließlich Sitz im MWI Leitungskomittee, das die Richtung der MWI vorgibt. So prüft das MWI Leitungskommitte zum Beispiel die Möglichkeiten der Entwicklung einer Testsuite und eines Trainingsprogramms. W3C lädt neue MWI Sponsoren ein, die aktuellen und kommenden Aktivitäten des W3C im Mobilbereich mitzugestalten. 

Über die W3C Mobile Web Initiative (W3C-MWI)

Das Ziel der Mobile Web Initiative (W3C MWI) besteht darin, Webzugriff von mobilen Endgeräten so einfach und bequem wie Webzugriff von einem Desktop Computer zu gestalten. Durch das MWI Sponsorship Program führen Schlüsselorganisationen der mobilen Wertschöpfungskette einschließlich Herstellern von Autorenwerkzeugen, Inhalteanbietern, Anpassungsdienstleistern, Endgeräte- und Browserherstellern sowie Netzwerkbetreibern die Initiative. Teilnehmer der MWI entwickeln Richtlinien für Autoren, Prüflisten und bewährte Praktiken sowie eine Datenbank von Beschreibungsdaten, die von Autoren dazu genutzt werden kann, ihren Content an ein spezielles Gerät anzupassen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.w3.org/Mobile/.

Über das World Wide Web Consortium (W3C)

Das W3C wurde gegründet, um alle Möglichkeiten des Web zu erschließen. Dazu werden einheitliche Protokolle entwickelt, die den Fortschritt des Web fördern und seine Interoperabilität sicherstellen. Das W3C ist ein internationales Industrie-Konsortium, das gemeinsam vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) in den USA, dem European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM) mit Sitz in Frankreich und der Keio Universität in Japan geführt wird. Das Konsortium bietet folgende Dienstleistungen: Informationen über das World Wide Web für Entwickler und Benutzer sowie verschiedene prototypische und Musteranwendungen, um den Einsatz der neuen Technik zu demonstrieren. Gegenwärtig sind über 400 Organisationen Mitglieder des Konsortiums. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.w3.org/.

Über das Deutsch-Österreichische Büro des World Wide Web Consortiums (W3C.DE/AT)

Das Deutsch-Österreichische Büro des W3C (W3C.DE/AT) im Fraunhofer-Institut für Medienkommunikation ist der Repräsentant des W3C für den deutschen Sprachraum. http://www.w3c.de/