(auch in Französisch und Japanisch verfügbar; siehe auch Übersetzungen in andere Sprachen)
http://www.w3.org/ -- 21. Februar 2006 -- W3C lädt die Öffentlichkeit zu einem Web-Services-Seminar mit dem Titel "Using Web services: from infrastructure to semantics" am 6. März 2006 im Palais Brongniart in Paris (Frankreich) ein.
Mit Fokus auf semantischen Erweiterungen zu Web-Services-Anwendungen gibt diese kostenlose Veranstaltung konkrete Beispiele zu wirtschaftlichen Herausforderungen und zeigt, wie sie durch den Einsatz von Web-Services gelöst worden sind. W3C-Mitgliedsorganisationen wie Amadeus, Canon, France Telecom und Nokia zeigen Lösungen, die bereits in Unternehmensumgebungen eingesetzt werden.
Web-Services bieten eine Standardmöglichkeit für Softwareapplikationen, die auf verschiedenen Plattformen und Frameworks laufen, miteinander zu interagieren. W3C's Web-Services-Activity entwirft die Infrastruktur, definiert die Architektur und entwickelt die Kerntechnologien für Web-Services:
W3C testet und standardisiert die essenziellen Komponenten des Web-Services-Modells und stellt damit eine stabile Basis für die Applikationsentwicklung sicher. Jetzt, wo aus der Industrie der Wunsch nach ausgefeilteren Beschreibungsmöglichkeiten kommt, nutzen neue Arbeiten im W3C auch Semantik zusätzlich zu diesen Kerntechnologien.
Das Web-Services- und Semantik-Seminar demonstriert die Anwendung von Web-Services in praktischen Szenarien und verspricht einen Blick auf den Einsatz von Semantik. Derzeit sind Präsentationen zu Web-Services-Anwendungen von Führungskräften der Industrie, Entwicklern, Kunden und W3C-Mitarbeitern geplant. Der Event ist für alle kostenlos, einschließlich Vertretern der Presse, vorherige Registrierung ist jedoch erforderlich. Die Online-Registrierung ist ab sofort verfügbar und auch von der Seminar-Homepage verlinkt.
Das Projekt Web Services und Semantik (WS2) (IST-FP6-004308) ist ein gezieltes Unterstützungsprojekt aus dem sechsten IST-Rahmenprogramm und läuft über zwei Jahre (von Juli 2004 bis Juni 2006), um Web-Services und die Arbeit zur Integration von Semantik zu fördern. Die Ziele des Projekts sind, das Bewusstsein der Europäischen Community um Web-Services und und Web-Service-Standards zu stärken, ihre Teilnahme an der Entwicklung derselben zu fördern und mit der Integration von Semantik in Web-Services zu beginnen. Das WS2-Projekt, das von ERCIM, dem Europäischen W3C-Host, geführt wird, fördert Öffentlichkeitsarbeit und die technische Arbeit für Web-Services und semantische Web-Services. Das WS2-Projekt wird mit Mitteln aus dem sechsten Forschungs-Rahmenprogramm der Europäischen Union gefördert.
Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein internationales Konsortium, in dem Mitgliedsorganisationen, ein Stab von Vollzeitmitarbeitern und die Öffentlichkeit gemeinsam daran arbeiten, Web-Standards zu entwickeln. W3C verfolgt seine Ziele hauptsächlich durch die Erstellung von Web-Standards und Richtlinien, die ein langfristiges Wachstum des Web sicherstellen sollen. Über 400 Organisationen sind Mitglieder des Konsortiums. W3C wird gemeinsam vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (MIT CSAIL) in den USA, der European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM) mit Sitz in Frankreich und der Keio University in Japan geführt und hat darüber hinaus ein Weltweites Netz von W3C-Büros. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.w3.org/
Das Deutsch-Österreichische Büro des W3C (W3C.DE/AT) im Fraunhofer-Institut für Medienkommunikation ist der Repräsentant des W3C für den deutschen Sprachraum. http://www.w3c.de/
Übersetzung: Thomas Tikwinski, W3C.DE/AT