W3C

Web Application Workshop beschäftigt sich mit Performance-Herausforderungen auf verschiedenen Plattformen

W3C konzentriert sich auf Methoden und Technologien, mit denen Web-Applikationen nahtlos auf unterschiedlichen Geräten arbeiten können

Kontakt für America und Australien --
Janet Daly, <janet@w3.org>, +1.617.253.5884 oder +1.617.253.2613
Kontakt für Europe, Afrika und den Mittleren Osten --
Marie-Claire Forgue, <mcf@w3.org>, +33.492.38.75.94
Kontakt für Asien --
Yasuyuki Hirakawa <chibao@w3.org>, +81.466.49.1170

(auch auf Französisch und Japanisch verfügbar; siehe auch die Liste der Übersetzungen in andere Sprachen)



http://www.w3.org/ -- 5. Juni 2007 -- Heute und morgen kommen Web-Applikationsexperten in Dublin, Irland, zusammen, um herauszufinden, wie die Nutzung von deklarativen Techniken, welche die Intention des Entwicklers festhalten statt den exakten Realisierungsweg vorzugeben, die Entwicklungs- und Wartungskosten von Web-Applikationen senken kann. Der W3C Workshop on Declarative Models of Distributed Web Applications ist darauf ausgerichtet, effektivere Web-Applikationen für eine ganze Palette an Umgebungen verfügbar zu machen - sei es zuhause, im Büro oder mobil. Der Workshop wird von MobileAware mit Unterstütztung der Irish State Development Agency, Enterprise Ireland, ausgerichtet.

"Entwickler verwenden einen Großteil ihrer Zeit und Energie für dem Kampf um die Details, wie verschiedene Browser sich in der Unterstützung für Markup, Stylesheets und Skripten unterscheiden", erklärt Dave Raggett, Leiter der W3C Ubiquitous Web Applications Activity. "Mit der wachsenden Zahl der für den Webzugriff genutzten Plattformen wird das noch komplizierter werden. Dieser Workshop untersucht die Möglichkeiten, Entwicklern zu erlauben sich auf die Applikation und den Eindruck für den Endnutzer zu konzentrieren und die Details darüber, wie das realisiert werden muss, Werkzeugen zu überlassen, die sich um die Möglichkeiten und Beschränkungen der einzelnen Plattformen kümmern."

Web-Applikationen beinhalten derzeit sowohl auf dem Server als auch in den Webseiten erhebliche Mengen von Skripten. Dies bedeutet nicht selten, dass Applikationen für verschiedene Geräte und Umgebungen überarbeitet werden müssen. Der Workshop wird das Potential der Nutzung von deklarativen Techniken für die Beschreibung von Web-Applikationen als ganzes statt nur des Markups für jedes Endgerät ausloten.

Heute werden weitgehend server-seitige Skripten genutzt, um den Quelltext für den Client on the fly zu generieren, und die Kosten für die Entwicklung und Wartung dieser Skripten stellt eine Chance für deklarative Ansätze dar. Die Entwicklung von XML-Datenbanken und XQuery sieht vielversprechend aus. Ebenso kann das Semantic Web für Repräsentation von und Reasoning über Beschreibungen von Geräteeigenschaften und Zugriffsregeln eingesetzt werden. Sicherheit und Benutzbarkeit sind Schlüsselthemen für die Realisierung des Potentials für neue Arten von Web-Applikationen, insbesondere solchen, die mit umfassenderen Zugriff auf Gerätefunktionen und auf persönliche oder vertrauliche Daten zu tun haben.

Eine wichtige Überlegung für den Workshop sind die Herausforderungen, die im Umgang mit Vertrauen, Identität, Datenschutz und Sicherheit befasst sind. Wenn Applikationen Interaktionen mit mehreren Geräten erforden - wie zum Beispiel Netzwerkdruckern oder Applikationsservern, oder universellen Anwendungen, die durch externe Ereignisse gestartet werden - muss es einen Weg geben, sicheren Zugang zu diesen Geräten zu gewähren, ohne für jede Transaktion mehrere Logins zu erfordern.

W3C wird das Workshop-Programm, die Positionspapieren und Präsentationen mit einer Zusammenfassung der Diskussionen auf der Workshopseite öffentlich verfügbar machen.

Über das World Wide Web Consortium [W3C]

Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein internationales Konsortium, in dem Mitgliedsorganisationen, ein Stab von Vollzeitmitarbeitern und die Öffentlichkeit gemeinsam daran arbeiten, Web-Standards zu entwickeln. W3C verfolgt seine Ziele hauptsächlich durch die Erstellung von Web-Standards und Richtlinien, die ein langfristiges Wachstum des Web sicherstellen sollen. Über 400 Organisationen sind Mitglieder des Konsortiums. W3C wird gemeinsam vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (MIT CSAIL) in den USA, der European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM) mit Sitz in Frankreich und der Keio University in Japan geführt und hat darüber hinaus ein Weltweites Netz von W3C-Büros. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.w3.org/

Über das Deutsch-Österreichische W3C-Büro [W3C.DE/AT]

Das Deutsch-Österreichische Büro des W3C (W3C.DE/AT) am Fraunhofer-Institut IAIS ist der Repräsentant des W3C für den deutschen Sprachraum.  http://www.w3c.de/

Übersetzung: Thomas Tikwinski, W3C.DE/AT