W3C

W3C Standards machen mobile Webnutzung ansprechender

Neue Arbeit an Mobile Web Application Guidelines aufgenommen

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(auch in Französisch und Japanisch verfügbar; siehe auch Übersetzungen in andere Sprachen)



http://www.w3.org/ -- 29 Juli 2008 -- Das W3C hat heute neue Standards angekündigt, die eine mobile Nutzung des Webs erleichtern sollen. Die Mobile Web Best Practices 1.0, die als W3C-Recommendation veröffentlicht sind, destillieren die Erfahrung von vielen mobilen Webnutzern in praktische Ratschläge für die Erstellung von mobil-tauglichen Inhalten. 

"Mobile-Web-Inhalteentwickler haben jetzt zuverlässige Richtlinien und immer reifer werdende Werkzeuge, die ihnen helfen, einen besseren Benutzereindruck vom mobilen Web zu schaffen", sagt Dominique Hazaël-Massieux, Leiter der W3C Mobile Web Activity. "Im Einklang mit der Aufgabe des W3C, das Eine Web zu bauen, wollen wir die Entwicklergemeinde unterstützen, indem wir Werkzeuge zur Verbesserung der mobilen Web-Nutzung Verfügung stellen."

Mobile Web Design Guidelines beschäftigen sich mit mobilen Herausforderungen

Mobile Web Best Practices flip card excerpt Die Mobile Web Best Practices Flip Cards fassen die Richtlinien zusammen

Wer das Web unterwegs nutzen will sieht sich mit mehreren Herausforderungen konfrontiert, sei es die Vielfalt and Hardware und Software,  Einschränkungen der Endgeräte oder begrenzte Bandbreite. Die Mobile Web Best Practices 1.0 helfen Autoren, diese Herausforderungen zu meistern und Inhalte zu entwickeln, die auf einer breiten Palette von mobilen Geräten funktionieren. Autoren und andere Inhalteproduzenten finden dort auch praktische Ratschläge zur Bewältigung von Aufgaben der Benutzerführung wie Dateneingabe und Bildlauf. 

Bis heute waren Entwickler noch mit einer weiteren Herausforderung konfrontiert: die Wahl der mobilen Markup-Sprache. Mit der heutigen Veröffentlichung von XHTML Basic 1.1 Recommendation, dem in den Best Pracices bevorzugten Format, gibt es eine vollständige Konvergenz der mobilen Markup-Sprachen, die auch von der Open Mobile Alliance (OMA) entwickelte Sprachen umfasst. 

Der W3C mobileOK checker (beta) hilft zusammen mit dem bekannten W3C validator Entwicklern beim Test von mobil-tauglichen Web-Inhalten.

Nächste Schritte: Mobile Web Application Guidelines

Laut Juniper Research "wird der globale Markt für Mobile Web 2.0 von heute 5,5 Milliarden auf 22,4 Milliarden US$ in 2013 wachsen." Um mit diesem Trend mitzuhalten hat die Mobile Web Best Practices (MWBP) Working Group heute den ersten Entwurf der nächsten Richtliniengeneration veröffentlicht: den Mobile Web Application Best Practices, die auf mobile Web-Applikationen ausgerichtet sind. Während sich das "ursprüngliche" Best-.Practices-Dokument auf traditionelles Web-Browsen konzentriert, werden die neuen Richtlinien Web-Applikationen und Bedienelemente für die Benutzerinteraktion auf mobilen Geräten zum Fokus haben. So könnten Anbieter von mobilen Inhalten Web-Applikationen zusammen mit Geopositionsdaten nutzen, um den Nutzern bessere positionsbasierte Dienste und Oberflächen anzubieten. 

Das W3C entwickelt außerdem Ressourcen, die Autoren helfen sollen zu verstehen, wie man Inhalte entwickelt die sowohl mobiltauglich als auch barrierefrei sind. Ein Entwurf der Beziehungen zwischen Mobile Web Best Practices (MWBP) und Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) wird von der The Mobile Web Best Practices Working Group und der Education & Outreach Working Group (EOWG) der Web Accessibility Initiative (WAI) veröffentlicht.

Die Teilnehmer der MWBP Working Group, einschließlich führender Unternehmen aus der Mobilfunk-Industrie und Vertretern der Mobile Web Initiative (MWI) Sponsoren, erklären ihre Unterstützung für die heute veröffentlichten Mobile-Web-Technologien.

Über das World Wide Web Consortium [W3C]

Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein internationales Konsortium, in dem Mitgliedsorganisationen, Vollzeitmitarbeiter und die Öffentlichkeit gemeinsam an der Entwicklung von Web-Standards arbeiten. W3C verfolgt seine Ziele hauptsächlich durch die Entwicklung von Web-Standards und Richtlinien, die ein langfristiges Wachstum für das Web sicherstellen sollen. Über 400 Organisationen sind Mitglied im Konsortium. Das W3C wird gemeinschaftlich vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (MIT CSAIL) in den USA, dem European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM) mit Sitz in Frankreich und der Keio University in Japan betrieben und hat außerdem Büros weltweit. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.w3.org