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W3C veröffentlicht Best Practices zur Entwicklung schlauerer Web-Applikationen

(auch erhältlich in Französisch und Englisch; Schauen Sie auch nach Übersetzungen in andere Sprachen)



http://www.w3.org/ -- 14. Dezember 2010 -- W3C stellte heute einen neuen Standard vor, der es Entwicklern und Inhaltsanbietern erleichtert dynamische mobile Web-Applikationen zu erstellen. Die Mobile Web Application Best Practices, die als eine W3C Empfehlung veröffentlicht wird, bietet praktische Ratschläge vieler Hauptakteure des mobilen Web zur einfacheren Entwicklung und Benutzung mobiler Web-Applikationen, die in verschiedenen Plattformen funktionieren.

„Ich freue mich sehr über dieses Dokument, das ich schon selbst genutzt habe um sicherzustellen, dass das W3C Cheat Sheet, eine mobile Web-Applikation, nicht nur auf mobilen Geräten sondern auf allen Geräten funktioniert.,” sagte Dominique Hazaël-Massieux, Leiter der W3C Mobile Web Initiative. „Diese Richtlinien beinhalten vernünftige Ratschläge von echten Web-Applikationsentwicklern, telcos, und Browserfirmen.”

Mobile Web-Applikationen haben eine rosige Zukunft

Applikationsenwickler schätzen die Möglichkeit nur einmal zu Programmcode schreiben zu müssen und diesen dann in verschiedenen Umfeldern anwenden zu können. Das rasche Wachstum des Marktes für mobile Applikationen hat die Attraktivität des Internets als eine Entwicklungsplattform auf diesen Geräten gesteigert. Dieser Standpunkt wird in eine Whitepaper eines GIA-Analytikers vertreten. Web-Applikationen ersetzen schon jetzt die ursprünglichen Anwendungen vieler Computer und wir erwarten einen ähnlichen Trend bei mobilen Geräten in der nahen Zukunft, da die Plattform des Webs die Fragmentierungsprobleme, die Mobil Entwicklern so vertraut sind, behandelt. Das Internet beschleunigt und vereinfacht ebenso die Anwendung und Aktualisierung der Applikationen, ohne dabei einen Eingriff des Nutzers zu benötigen. Außerdem ermöglicht es die nahtlose Integration von cloud-basierten Diensten. Benutzer erkennen den Wert der Web-basierten Applikationen ebenfalls an.

Klare Richtlinien für eine vollständige Integration in W3Cs Open Web Platform

Mobile Web Application Best Practices flip card excerpt
Die Mobile Web Application Best Practices Cards fassen die Richtlinien zusammen

Mit der kontinuierlichen Arbeit in den HTML5, CSS3, SVG, und WAI-ARIA Arbeitsgruppen, holt das Web schnell auf in Bezug auf die Fähigkeit eine überlegene Benutzeroberfläche zu erstellen. Diese gemeinschaftliche Arbeit führt zu Innovationen und neuen Anwendungen, die nur durch die Web-Plattform ermöglicht werden können. W3C kreiert eine noch leistungsstärkere Plattform für Entwickler, die bessere Hardware und Integration von Sensoren bietet. Die Web Applications, Web Notifications, Web Events, Device APIs and Policy, und Geolocation Arbeitsgruppen bieten einen Reichtum an JavaScript APIs, der die Differenz zwischen Web-Applikationen und ursprünglichen Applikationen in den folgenden Monaten und Jahren verringern wird.

Mobile Web Application Best Practices bietet Hilfestellung bei der Wahl welche Web Technologien besonders relevant sein können für mobile Geräte. Diese Richtlinien zeigen auch wie Web-Applikationen zu entwickeln sind, damit sie auf ihren Anwendungskontext eingehen und gleichzeitig das Netzwerk schonen und die Reaktionszeit optimieren um so das Benutzererlebnis signifikant zu verbessern.

Beteiligung der Mobil Industrie

Die Mobile Web Best Practices (MWBP) Arbeitsgruppen Teilnehmer, unter denen sich Schlüsselfiguren der Mobil Industrie befinden, erklären ihre Unterstützung des heute veröffentlichten Sets an Applikations-Richtlinien. Die Gruppe besteht aus: AT&T, The Boeing Company, China Unicom, China Electronics Standardization Institute, Deutsche Telekom, Electronics und dem Telecommunications Research Institute (ETRI), Fundación ONCE, France Telecom, Google, HP, MobileAware, Mobile Web 2.0 Forum, Nokia, Novarra, Openwave Systems, Opera Software, Rochester Institute of Technology, SK Telecom, Telefónica de España, University of Manchester, Vishwak Solutions, Vodafone, Volantis und geladenen Experten.

Unterstützung durch das MobiWebApp Projekt, das Teil des Siebten Rahmenprogramms ICT Research der Europäischen Union (FP7/2010-2012) bildet, erlaubt es W3C weiterhin aktiv ausgiebige Testsuiten und Online Trainings Kurse in diesem Bereich zu entwickeln.

Über das World Wide Web Konsortium [W3C]

Das World Wide Web Konsortium (W3C) ist ein internationales Konsortium, in dem  Mitgliederorganisationen, ein Vollzeit-Mitarbeiterstab und die Öffentlichkeit zusammenarbeiten, um Web-Standards zu entwickeln. W3C verfolgt seine Aufgabe  hauptsächlich über die Erstellung von Web-Standards und Richtlinien, die gedacht sind, das Langzeitwachstum des Webs sicherzustellen. Über 400 Organisationen sind Mitglieder des Konsortiums. W3C wird gemeinschaftlich vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (MIT CSAIL) in den USA, dem Europäischen Forschungskonsortium für Informatik und Mathematik (ERCIM) mit Hauptsitz in Frankreich und der Keio Universität in Japan geführt und besitzt weltweit zusätzliche Niederlassungen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.w3.org/.

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Kontakt Amerika, Australien
Ian Jacobs, <ij@w3.org>, +1.718.260.9447
Kontakt Europa, Afrika und Naher Osten
Marie-Claire Forgue, <mcf@w3.org>, +33 6 76 86 33 41