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Das World Wide Web Consortium (W3C) und die Open Mobile Alliance (OMA) etablieren eine offizielle Zusammenarbeit

Die Kooperation bezüglich "Mobile Web Access" und die Interoperabilität sind der Schlüssel zu zukünftigen mobilen Anwendungen

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Dies ist die Übersetzung der Pressemitteilung: World Wide Web Consortium (W3C) and Open Mobile Alliance (OMA) Establish Formal Relationship. Die Datumsangaben entsprechen nicht der Veröffentlichung dieser Mitteilung in Deutschland.
Übersetzung: Bettina Verhasselt


http://www.w3.org/ -- 29 Juli 2004 -- Das World Wide Web Consortium (W3C) und die Open Mobile Alliance (OMA) haben heute ein Memorandum of Understanding (MoU) herausgegeben, das es beiden Organisationen ermöglicht, an Spezifikationen für den mobilen Zugang zum Web zusammenzuarbeiten. Diese Übereinkunft festigt zudem die Grundlage für eine schnellere Entwicklung, Aufnahme und Standarisierung neuer Features und Funktionen für mobile Geräte, die mit dem Web verbunden sind.

Diese offizielle Verbindung ermöglicht es beiden genannten Organisationen, sich in enger Zusammenarbeit am Austausch technischer Informationen und Beiträge zu beteiligen. Von dem Ergebnis werden sowohl Entwickler, Produkt- und Service-Anbieter als auch andere profitieren. Der Grund dafür besteht darin, dass standarisierte Technologie zur Verfügung gestellt wird, die die Entwicklung und den Einsatz neuer mobiler Anwendungen und Dienste beschleunigt.

"Die offizielle Zusammenarbeit des W3C mit der OMA bringt uns der Vision, universellen Zugang für jedermann, jederzeit, Allenortens und mit jedem Mittel zu einem Web zu erreichen, einen Schritt näher." sagte Dr. Philipp Hoschka, Interaction Domain Leader am W3C. "Das W3C und die OMA zusammen sind in einer einzigartigen Position, um die Entwicklung hin zu einer technischen Kompatibilität zu führen und besitzen die Befähigung, eine Neugestaltung des Web Content, bekannt als „single Web authoring“, vorzunehmen."

"Die OMA ist hoch erfreut über die neue Zusammenarbeit mit dem W3C. Wir glauben, dass die Verbindung auch von der Mobil-Industrie begrüßt wird. Mit dieser Zusammenarbeit verfolgt die OMA das Ziel, die Synergien beider Organisationen zu kapitalisieren, um sich den Bedürfnissen des Marktes bezüglich einer Interoperabilität zu widmen. Zusammen sind wir in der Lage, die Qualität der Endnutzererfahrung zu verbessern und die Entwicklung sowie Aufnahme neuer, verbesserter mobiler Informationen, der Kommunikation und der Unterhaltungsdienste zu vereinfachen," sagte Mark Cataldo, Chair of the Technical Plenary an der OMA.

Die OMA, eine Industrieorganisation, die sich aus über 350 Unternehmen weltweit zusammensetzt, entwickelt interoperable mobile Daten-Dienst-Enabler, die an verschiedensten Geräten, Service Providern, Operatoren, Netzwerken und Standorten funktionieren.

W3C entwickelt Empfehlungen, die in der Mobil-Industrie weit verbreitet sind. Dies beinhaltet XHTML Basic, SMIL und mobile SVG. Die Aktivitäten des W3C in den Gebieten Device Independence und Multimodal Interaction sind für die Mobil-Industrie von hoher Relevanz.

Über das World Wide Web Consortium (W3C)

Das World Wide Web Consortium wurde gegründet, um alle Möglichkeiten des Web zu erschließen. Dazu werden einheitliche Protokolle entwickelt, die den Fortschritt des Webs fördern und seine Interoperabilität sicherstellen. Das W3C ist ein internationales Industrie-Konsortium, das gemeinsam vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (MIT CSAIL) in den USA, dem European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM) mit Sitz in Frankreich und der Keio University in Japan geführt wird. Das Konsortium bietet folgende Dienstleistungen: Informationen über das World Wide Web für Entwickler und Benutzer sowie verschiedene prototypische und Musteranwendungen, um den Einsatz der neuen Technik zu demonstrieren. Gegenwärtig sind über 400 Organisationen Mitglieder des Konsortiums. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.w3.org/

Das Deutsch-Österreichische Büro des W3C (W3C.DE) im Fraunhofer-Institut für Medienkommunikation ist der Repräsentant des W3C für den deutschen Sprachraum. http://www.w3c.de/

Über die Open Mobile Alliance (OMA)

Die Open Mobile Alliance (OMA) beliefert die Mobil-Industrie mit offenen Spezifikationen, die behilflich sind, interoperable Service-Enabler zu erschaffen. Diese sollen an verschiedenen Operatoren, Standorten sowie mobilen Terminals funktionieren und werden von den Marktbedürfnissen bestimmt. Um den Mobilmarkt expandieren zu lassen, kurbeln Organisationen, die die Open Mobile Alliance unterstützen, die schnelle und weitreichende Entwicklung sowie Anwendung einer Reihe neuer, weiterentwickelter Mobil-Informationen, Kommunikationen und Unterhaltungsdienste an. Die Open Mobile Alliance beinhaltet alle Schlüsselelemente eines kabellosen Value Chains und trägt dazu bei, dass Mobil-Service-Enabler jederzeit erhältlich sind. Weitere Informationen zur OMA finden Sie unter www.openmobilealliance.org.