W3C

W3C bringt die Technologieführer im Workshop "Mobile Web Initiative" zusammen

Teilnehmer betrachten aktuelle und künftige Anwendungen und identifizieren weitere Aktionen

Kontakt Amerika und Australien --
Janet Daly, <janet@w3.org>, +1.617.253.5884
Kontakt Europa, Afrika und Mittlerer Osten --
Marie-Claire Forgue, <mcf@w3.org>, +33.492.38.75.94
Kontakt Asien --
Yasuyuki Hirakawa <chibao@w3.org>, +81.466.49.1170
(ebenso in französisch und japanisch zu erreichen)

Deutsche Übersetzung der originalen Pressemitteilung: Petra Lischke, W3C.DE/AT


http://www.w3.org/ -- 17 November 2004 -- Das  World Wide Web Consortium (W3C) veranstaltet einen "Mobile Web Initiative" Workshop am 18.-19. November in Barcelona, Spanien, wo die aktuellen Herausforderungen des  "mobile Web" und wie man sie angeht diskutiert wird.

Die Möglichkeit von Mobile Devices im Web ist noch nicht ausgeschöpft

Die Fähigkeit, Zugang zur Informationsfülle, die im Web erreichbar ist, durch mobile Geräte zu haben, ist in vielen tagtäglichen Situationen wertvoll, z. B. beim Überprüfen von Fahrplänen, der Suche nach Produktinformationen, zum Überprüfen von E-Mails, beim Geldtransfer oder beim gemeinschaftlichen Internetzugang während einer Reise. Der mobile Web-Zugang wird als Schlüssel zu mobilen Internet Services angesehen. Wenngleich viele der heutigen Handys Webbrowser beinhalten, mit denen ein Zugang zum Web möglich ist, wurde der Zugiff aufs Web von einem mobilen Gerät nicht so populär wie erwartet. Benutzer finden oft, dass ihre bevorzugten Webseiten nicht erreichbar sind oder die Handyanwendung nicht so einfach funktioniert  wie an ihrem Arbeitsplatz. Inhaltanbieter haben Schwierigkeiten Webseiten so aufzubauen, dass die Arbeit gleichermaßen leicht  mit allen Typen und Konfigurationen der Handys, welche Webzugang anbieten, vonstatten geht.

W3C hält einen Workshop, um Hindernisse und Lösungen zu ermitteln

Um diese und damit verbundene Probleme beizulegen, überlegt W3C, eine "W3C Mobile Web Initiative" zu starten. Ziel dieser Initiative ist es, den Webzugang mit mobilen Geräten genauso einfach, leicht und bequem wie von einem festen Webzugang aus zu machen. Erste Ideen, um dieses Ziel zu erreichen, schließen die Entwicklung von "best practices" Dokumenten, die Infrastrukturunterstützung für "mobil" Entwickler, die Organisation von Trainingsprogrammen für Webinhalt-Entwickler und die Schaffung eines Validierungs- und Conformancetestservice für mobilen Webzugang ein. Diese Aktivitäten ergänzen derzeitige W3C Ansätze Webstandards zu entwickeln, die das expandierende Web unterstützen, einschließlich der mobilen Geräte (z. B. multimodale Interaktion, mobile Profile und Geräteunabhängigkeit).

Sponsoren und Teilnehmer schließen die Marktführer der Sektoren "Mobil und Web Technologien" ein

Gesponsert durch W3C Mitglieder Hewlett-Packard, Orange, Vodafone und Volantis, und zusammen veranstaltet mit einem Treffen von OMA (Open Mobile Alliance), sammelt der Workshop Ideen und Rückmeldungen von Industrie und Nutzergemeinde. Im Speziellen wird der Workshop aktuellen Herausforderungen des  "mobile Web" und wie man sie angeht betrachten.

Über 40 Positionspapiere wurden von Mobil- und Webtechnologieführern aus aller Welt unter anderem: 3UK; ACCESS; Adamind; Adobe Systems; Argogroup; BT; Canon; CSP ⬜ ICT Innovation; Day Software; ETRI (Electronics and Telecommunications Research Institute); Expway; France Telecom; FUNDACION ONCE; Hewlett-Packard; IONA Technologies; MobileAware; mTLD ("Mobile Top-Level Domain") consortium; Nokia; Nordea; NTT DoCoMo; Obigo; Openwave Systems; Opera; Oracle; Orange; PalmSource; Research In Motion; Sony Ericsson; Streamezzo; Sun Microsystems; T-Mobile; Totalbrand; University of Southampton; Vodafone Group Services Ltd; Volantis; Yahoo! und ZoomOn übermittelt.

Ein W3C workshop ist eine Möglichkeit W3C-Mitglieder und die Öffentlichkeit zusammen zu bringen, um mögliche zukünftige Richtungen der W3C Arbeit zu diskutieren. Positionspapiere, Präsentationen und Protokolle dieses Workshops werden nach der Veranstaltung auf der  W3C Web site veröffentlicht.

Über das World Wide Web Consortium [W3C]

Das W3C wurde gegründet, um alle Möglichkeiten des Webs zu erschließen. Dazu werden einheitliche Protokolle entwickelt, die den Fortschritt des Webs fördern und seine Interoperabilität sicherstellen. Das W3C ist ein internationales Industrie-Konsortium, das gemeinsam vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) in den USA, dem European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM) mit Sitz in Frankreich und der Keio Universität in Japan geführt wird. Das Konsortium bietet folgende Dienstleistungen: Informationen über das World Wide Web für Entwickler und Benutzer sowie verschiedene prototypische und Musteranwendungen, um den Einsatz der neuen Technik zu demonstrieren. Gegenwärtig sind über 400 Organisationen Mitglieder des Konsortiums. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.w3.org/.

Über das Deutsch-Österreichische Büro des World Wide Web Consortiums [W3C]

Das Deutsch-Österreichische Büro des W3C (W3C.DE) im Fraunhofer-Institut für Medienkommunikation ist der Repräsentant des W3C für den deutschen Sprachraum http://www.w3c.de/.