W3C

Das W3C Media Advisory und der Kalender für den W3C Workshop zum Thema Life Sciences

Kontakt Amerika und Australien --

Karen Myers, <karen@w3.org>, +1.617.253.5884 or +1.978.502.6218

Kontakt Europa --

Marie-Claire Forgue, <mcf@w3.org>, +33.492.38.75.94

Kontakt Asien --

Yasuyuki Hirakawa <chibao@w3.org>, +81.466.49.1170

Anmerkung des Herausgebers: Eine Briefing Session für News Media wird nach dem W3C Workshop stattfinden. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an W3C Communications.

Dies ist die Übersetzung der Pressemitteilung: " W3C Media Advisory and Calendar Listing for W3C Workshop on Life Sciences". Die Datumsangaben entsprechen nicht der Veröffentlichung dieser Mitteilung in Deutschland.
Übersetzung: Bettina Verhasselt


http://www.w3.org/ -- 28 Juli 2004 -- Das World Wide Web Consortium (W3C) ist erfreut, seinen ersten Workshop für die Life Sciences Community bekannt zu geben.

WAS: Der World Wide Web Consortium (W3C) Workshop zum Thema “Semantic Web für Life Sciences”

Das W3C organisiert einen Workshop, um die aktuellen Bedürfnisse sowie die zukünftigen Anwendungen eines Semantic Web für die Life Sciences Community zu beurteilen und um herauszuarbeiten, welche Spezifikations- und Koordinierungs-Anstrengungen in diesem Bereich unternommen werden müssen, um diesen Bereich zu unterstützen

WARUM: Gelegenheit, Vorteile für die menschliche Gesundheit durch ein verbessertes Verständnis und eine Verteilung komplexer Daten zu erreichen

Das W3C nutzt die Gelegenheit, Vorteile für die menschliche Gesundheit durch die Anwendung eines interoperablen Systems zu beschleunigen, das die Integration der von der Life Sciences Community produzierten Datenfülle dokumentiert, überwacht, analysiert und vereinfacht. Das W3C unterstützt einen Workshop, in dem die bereits entwickelten sowie zukünftige Anwendungen eines Semantic Web für Life Sciences (SW-LS) diskutiert werden sollen. Zudem soll herausgearbeitet werden, welche zusätzlichen Spezifikations- bzw. Koordinierungs-Anstrengungen unternommen werden müssen, um diesen Bereich weiterhin zu fördern. Im Besonderen soll in dem Workshop untersucht werden, wie Semantic Web Technologien, wie zum Beispiel dem Resource Description Framework (RDF), der Web Ontology Language (OWL), neben den speziellen Community-Standards, wie dem Life Sciences Identifier (LSID), sinnvoll genutzt werden können, um der Modern Life Sciences Forschung inhärenten Komplexität zu begegnen, ein neues Krankheitsverständnis zu ermöglichen und die Entwicklung neuer Therapieformen zu beschleunigen.

WANN: 27.-28. Oktober 2004

WO: Kendall Square Area, Cambridge, Massachusetts, USA

WER: Mögliche Teilnehmer an dem Workhop sind:

Wie: Einreichen von Positionspapieren

Wir bitten Sie, Positionspapiere zum Thema technologische und/oder politische Überlegungen zur Zukunft eines SW-LS anzufertigen. Die Ergebnisse des Workshops werden die Entscheidungsprozesse des W3C bezüglich zukünftiger SW-LS Unternehmungen beeinflussen und die Diskussion um neue Anwendungen eines Semantic Webs, das möglicherweise auf den derzeitigen RDF und OWL-Spezifikationen basieren könnte, anregen. Darüber hinaus wird die Life Sciences Identifier (LSID) Technologie (ein bewährter OMG Standard, der vom Interoperable Informatics Infrastructure Consortium entwickelt wurde) überprüft und die Koordination der mit diesem Thema befassten Organisationen vereinfacht.

Über das World Wide Web Consortium (W3C)

Das World Wide Web Consortium wurde gegründet, um alle Möglichkeiten des Web zu erschließen. Dazu werden einheitliche Protokolle entwickelt, die den Fortschritt des Webs fördern und seine Interoperabilität sicherstellen. Das W3C ist ein internationales Industrie-Konsortium, das gemeinsam vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (MIT CSAIL) in den USA, dem European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM) mit Sitz in Frankreich und der Keio University in Japan geführt wird. Das Konsortium bietet folgende Dienstleistungen: Informationen über das World Wide Web für Entwickler und Benutzer sowie verschiedene prototypische und Musteranwendungen, um den Einsatz der neuen Technik zu demonstrieren. Gegenwärtig sind über 400 Organisationen Mitglieder des Konsortiums. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.w3.org/

Das Deutsch-Österreichische Büro des W3C (W3C.DE) im Fraunhofer-Institut für Medienkommunikation ist der Repräsentant des W3C für den deutschen Sprachraum. http://www.w3c.de/